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Alle Gurtzeuge müssen seit 1998 vernünftigen Schutz für den Fall eines Aufkommens des Piloten auf dem Rücken bieten. Diese Rückenprotektoren dienen der passiven Sicherheit insbesondere der Wirbelsäule. Es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen: so kann man Rückenprotektoren als Airbags erhalten, die sich entweder durch den Fahrtwind mit Luft füllen oder werkseitig bereits luftgefüllt sind und jeweils durch dosiertes Entweichen im Falle eines Aufpralls ihre Pufferwirkung entfalten können.
Eine weitere Variante sind mit Hartschaum gefüllte Protektoren, die geeignet sind, die Aufprallenergie teilweise aufzunehmen.
Hartschalenprotektoren waren in den Anfängen des Gleitschirmfliegens gefragt, werden aber mittlerweile wegen mangelnder Dämpfungseigenschaften und unzureichendem Unfallschutz nicht mehr empfohlen.
Rückenprotektoren können bereits in Gurtzeuge eingebaut sein, sind aber auch als zusätzliche Einheiten erhältlich. |